Baubiologie

„Unsere Umwelt spiegelt unsere geistig kulturelle Entwicklung, unsere soziale Einstellung, unseren Umgang mit der Mitwelt und uns selbst wider.“

 

Beobachtungen und Studien belegen, dass der Wunsch des Menschen nach einer naturnahen und biologischen Mitwelt beständig zunimmt und mittlerweile alle Lebensbereiche betrifft.

Baubiologie beschäftigt sich mit der Wechselbeziehung zwischen der vom Menschen be- und umbauten Umwelt und der körperlichen und geistigen Gesundheit des Menschen.

 

Im westlichen Kulturkreis, dem wir angehören, verbringen mittlerweile etwa 80% aller Menschen cirka 90% ihrer Zeit in Innenräumen !

Eine bewusstere Auswahl der bei der Errichtung von Gebäuden und technischen Anlagen verwendeten Materialien und Verfahren, könnte viele baubiologisch bedenkliche Wohn- und Arbeitssituationen vermeiden.

Elektrosmog ist z.B. in den letzten Jahren durch die überdimensionale Zunahme der Nutzung der individuellen Mobiltelefonie (GMS, UMTS, etc.) ins Gerede gekommen. Die individuelle Mobiltelefone seht dabei aber als Spitze des Eisbergs im Vordergrund. Gleichzeitig ist aber auch zu betrachten, dass viele andere technische Anlagen und Geräte durch ihre extensive Anwendung mitunter noch wesentlich höhere Belastungen des menschlichen Organismus erzeugen. Weitgehend unbeachtet bleibt bei vielen Betrachtungen, dass an bestimmten, funktechnisch sehr günstig gelegenen Orten eine durch kumulative Effekte hervorgerufene wesentlich höhere Belastung durch elektromagnetische Strahlung entstehen kann.

Verschiedene Studien, vornehmlich aus den USA, zeigen auf, dass bei Belastungen von 100 nT – 300 nT (magnetisches Wechselfeld) ein für den menschlichen Organismus signifikant erhöhtes biologisches Risiko besteht. Wichtig zu wissen ist, dass diese Belastung bereits bei der Verwendung von Transformatoren (Halogen-Nachttischlampe, netzbetriebenes Babyphon, etc.) in unmittelbarer Nähe des eigenen Schlafplatzes – speziell im Kopfbereich – auftreten kann.

Aber auch Störungen der Gehirnströme oder des Kalzium – Natrium Austausches in den Zellen wurden ab Werten von 60 nT – 70 nT bereits beobachtet. Eine ganz wesentliche Rolle spielt dabei natürlich die Höhe der verwendeten Frequenzen, da mit steigender Frequenz auch die stärke der transportierten Energie ansteigt.

Einige Tipps zur Verbesserung des Raumklimas:

·         Verwendung von natürlichen Wärmedämmmaterialien wie:

Stroh, Schilf, Hanfgras, etc.

·         Verwendung von Lehmputzen in Innenräumen

·         Stromhauptverteiler sollte nicht in Schlafräumen oder in Wänden zu diesen platziert sein

·         Sternförmige Elektroinstallationen innerhalb des Hauses

·         Netzfreischalter für Schlafräume

·         Verwendung von geschirmten Kabeln bei Elektroinstallationen in Wänden Holz- oder Gipskarton-Bauweise

·         Verwendung von Halogen-Lichtanlagen mit gut geschirmten Transformatoren

·         Vorsicht bei der Verwendung Schnurlos-Telefonen (DECT-Telefon)

·         Mobiltelefone über Nacht abschalten, aber keinesfalls eingeschaltet am Nachttisch platzieren

·         Überdenken Sie die Notwendigkeit der ständigen Verwendung von Mobiltelefonen durch Kinder

 

Es liegt mir völlig ferne Technikstürmerei zu betreiben, aber bei einer bewussten und angemessenen Verwendung von technischen Geräten (Mobiltelefon, Microwellenherd, Halogen-Lichtanlage, etc.) kann die Wirkung auf auf unsere Gesundheit sehr oft wesentlich reduziert werden.

 

Schwerpunkte in der Baubiologie stellen auch natürlich und künstlich hervorgerufene Radioaktivität, geopathogene Störfelder durch geologische Gegebenheiten, Schallwellen, Dauerlärm, Gifte die aus Einrichtungsgegenständen emittiert werden, Pilze, Allergene und Feinstaubpartikel dar.

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